Hermann Böhm läuft und läuft und läuft

im Ultratrail, kam Böhm nach 18 Stunden und 46 Minuten ins Ziel. Obwohl mehrere Strecken zur Auswahl standen, entschied sich Böhm für die längste mit 81,4 Kilometern und 4131 Höhenmetern.hermann ultra Knapp 200 Läufer starteten in diesem Wettbewerb, 153 kamen ins Ziel. Gestartet wurde in Ehrwald, direkt unterhalb der Tiroler Seite der Zugspitze. Die Strecke stellt Höchstanforderungen an alle Teilnehmer. Anstiege und Abstiege wechseln sich ab, dreimal geht es über 2000 Höhenmeter. Stürze sind wegen Schlamm, Nässe und Schmelzwasserbäche nicht zu vermeiden. Auch Böhm blieb davon nicht verschont und zog sich einige Abschürfungen zu. Nebel erschwerte die Orientierung, die ohnehin in Anbetracht des weit auseinanderfallenden Läuferfeldes schwierig ist. Fast jeder läuft allein und muss sich den Weg suchen. Wer nicht bei den Ersten ist, gerät auch in die Nacht hinein und muss sich mit der Stirnlampe orientieren und die schwierigen Bergab-Passagen dem Ziel in Grainau entgegenlaufen. Wegen der Temperaturunterschiede und Windböen musste die Kleidung mehrmals gewechselt werden. Es gibt zwingende Ausrüstungsvorschriften wie zum Beispiel Notfallpaket mit Wundpflaster und Rettungsdecke, Navigationsgerät, Mobiltelefon und Wasserbehälter mit mindestens 1,5 Liter Fassungsvermögen. Sehr wichtig ist es auch ist es sich an den Verpflegungsstellen möglichst umfangreich zu bedienen. Als Altersklassenläufer in der M65 erreichte Böhm nach 18 Stunden und 46 Minuten das Ziel in Grainau. Allerdings sagte er „Zwei bis drei Mal verlor ich die Konzentration und stürzte über Wurzeln und Steine, denn der Schlafentzug machte sich bemerkbar“. In der Altersklassenwertung M65 der Deutschen Meisterschaft erreichte Böhm den 5. Platz, in der Gesamtwertung der Männer Platz 122. Die Ergebniszeiten streuten zwischen der Siegerzeit von Markus Mingo aus Bad Kötzting in gut 9 Stunden und den mehr als 20 Stunden der hintersten Läufer.

 Hermann Böhm auch Duathlet
Als Altersklassenläufer hat unser Ausdauerspezialist Hermann Böhm schon viele Ausnahmeleistungen Boehm Herman Duathlonerbracht. Jetzt hat er sich mit Erfolg auch wieder beim Duathlon gezeigt und dies gleich bei den deutschen Meisterschaften in Ulm in der Duathlon Langdistanz. 10 Kilometer Laufen, dann 80 Kilometer Radfahren und schließlich nochmals 20 Kilometer Laufen waren zu bewältigen, alles bei Hitzetemperaturen um die 32 Grad. Völlig ohne Probleme absolvierte Böhm zunächst die ersten zehn Laufkilometer. Doch dann kam für ihn die Herausforderung. Zwei 40-Kilometer Radrunden mit Anstiegen bis zu 16 Prozent waren zu bewältigen. „Das brachte mich absolut an die Grenzen meiner Leistung“ berichtete Böhm im Ziel. Einem unmittelbar vor ihm am Berg fahrender Radler, wegen fehlender Kräfte stürzendem Fahrer, hatte er im letzten Moment noch ausweichen können. Böhm hielt durch und kam schließlich rechtzeitig in die Wechselzone für die letzte 20-Kilometer-Etappe in praller Sonne. „Ich nutzte jede Getränkestelle aber es verdampfte gleich wieder alles“ berichtet er. Doch weil er es gewohnt ist mit solchen Bedingungen umzugehen, schaffte Böhm dann auch als Vierter In der Altersklasse M 65 in 6 Stunden und 39 Minuten den Zieleinlauf. Sieger in der Eliteklasse der Männer wurde Felix Köhler vom TV Grenzach in 3 Stunden und 48 Minuten. Bei den Frauen siegte Kristina Ziemons vom DLC Aachen in einer Zeit von 4:25 Stunden.


Hermann Böhm schafft Arberland Ultratrail
Erneut lieferte Hermann Böhm eine Mammutleistung ab. Beim Arberland-Ultratrail am 24. September 2016 kam er in 10 Stunden und 15 Minuten als Zweiter seiner Altersklasse bei den Männern ins Ziel. Im Gesamtklassement war Böhm 139 unter 172 Teilnehmern. Die 60 Kilometer über die Gipfel des bayrischenArberland ultratail2016 Waldes, darunter Harlachberg, kleiner Arber, großer Arber und andere gehören zu den schwierigsten Ultratrails überhaupt. Abstiege und Aufstiege wechseln sich immer wieder ab, 2800 Höhenmeter kommen so zusammen. Start und Ziel lagen in Bodenmais. Läufer aus 11 Nationen waren am Start. Gesamtsieger wurde der Deutsche Markus Minge in 5 Stunden und 38 Minuten.

275 Kilometer in fünf Tagen
Wieder einmal hat unser Hermann Böhm sein besonderes Ausdauertalent bewiesen. Diesmal war es der Schwarzwaldlauf, den er bewältigt. Was der Name allein nicht verrät, es geht um 275 Kilometer über Berge und die Täler des Schwarzwaldes. In fünf Tagesetappen war die Gesamtstrecke zu bewältigen. Die Teilnehmer kamen aus fünf Nationen. Ausdauerspezialist Böhm schaffte die Strecke in 39 Stunden und 20 Minuten. Damit erreichte er in seiner Altersklasse M65 den 2. Platz und Platz 47 in der Gesamtwertung der 75 Starter. Täglich war Böhm zwischen 7 und gut 9 Stunden unterwegs und musste jeweils zwischen 650 und 900 Höhenmeter bewältigen. Von Etappe 3 bezeichnete Böhm als „Erholungsetappe mit nur 44 Kilometern und 500 Höhenmetern“.Am Ende waren es insgesamt 3600 Höhenmeter. Im Ziel stellte er fest „die Höhenmeter waren nicht mein Problem, sondern eher die letzten heißen Septembertage“. Gestartet wurde in Horb am Neckar, circa 40 Kilometer von Stuttgart entfernt. Über Feldberg-Altglashütten ging es dann in Richtung Süden. Der südlichste Punkt der Strecke lag auf dem Breitengrad des Bodensees, von wo es dann wieder über Bad Dürrheim zurück nach Horb ging. Übernachtet wurde jeweils in Turnhallen. Sieger wurde bei den Männern der 43-jährige Linzer Dietmar Kortner in der hervorragenden Zeit von 23 Stunden und 36 Minuten die Etappen bewältigte. Die schnellste Frau war Sigrid Hoffmann in 32 Stunden und 11 Minuten. Sechs Läufer mussten vorzeitig das Rennen beenden.

Gipfelstürmer Hermann Böhm
Diesmal war es der Ultratrail Lamer Winkel, den Extremsportler Hermann Böhm vom Turnerbund Weiden bewältigte. Nach 9 Stunden und 46 Minuten war der 66-jährige Alterklassenläufer wieder im Ziel in Lam im Bayrischen Wald. Vorher hatte er 2700 Höhenmeter bewältigt. Sie führen entlang des Goldsteigs über zehn Berge des bayrischen Waldes führen, darunter der Große Arber und der Große Osser. Es ist vor allem der Panoramablick der die Läufer immer wieder begeistert. Im Ziel berichtete Böhboehm herman gipfelstürmer78340422m „Es ging über Wurzeln und große Felsbrocken, teilweise nur mit Hilfe der Hände rauf und runter“ Der Ultratrail Lamer Winkel gilt als einer der schönsten Extrem-Landschaftsläufe in Deutschland. Deswegen gab es auch ein großes internationales Teilnehmerfeld von rund 400 Läufern, darunter Spitzenläufer aus ganz Europa. Viele haben wegen der Strapazen aufgegeben, doch nicht Hermann Böhm. Als 66-jähriger landete er auf Platz 329 und war damit immerhin noch fast eine Stunde schneller als diejenigen die es als letzte ins Ziel schafften. Sieger wurde „Profi-Läufer“ Matthias Dippacher vom Team Dynafit in 5 Stunden und 9 Minuten.

Neue Mammutleistung von Hermann Böhm

(sbü) Erneut hat Hermann Böhm eine fast übermenschliche sportliche Leistung erbracht. 35 Stunden und 21 Minuten war der 66-jährige beim Jurasteig-Nonstop-Trail unterwegs,

dann war er 172 Kilometer gelaufen und im Ziel in Kastl. Hermannboem 3155303Rund 6000 Höhenmeter waren zu bewältigen, gestartet wurde in Dietfurt im Altmühltal. Am Ende landete Böhm auf Platz 34 von 54 Läufern, die in diese Wertung kamen und das Ziel erreichten. 20 Läufer schieden vorzeitig aus. Die Strecke führt über Riedenburg, Kelheim, Pielenhofen, Hohenburg nach Kastl. Wanderer bewältigen diesen Wanderweg in mehreren Tagen, Böhm schaffte es non-stop. Nur kurze Pausen gab es an den Verpflegungspunkten. „Dort schmierte ich meine Füße kräftig mit Vaseline ein und ergänzte meine Vorräte“ berichtet Böhm. In seinem Bericht ist unter anderem auch zu lesen „inzwischen war es Nacht geworden und wir hatten unsere Kopflampen an“. Zu lesen ist auch „in der Früh erreichte ich den Verpflegungspunkt in Pielenhofen wo ich einen Teller Suppe zu Stärkung zu mir nahm, danach machte ich mich wieder auf die Strecke“. Sieger des Laufes wurde Gregor Endl in unvorstellbaren 23 Stunden und 20 Minuten. Böhm der zu den ältesten Teilnehmern zählte, war aber noch immer um mehr als 5 Stunden schneller als der letzte Läufer, der in die Wertung kam.